Mein Leben

 Geboren wurde ich als erstes von fünf Kindern  zweier Berufsmusiker im Jahr 1976 in Herdecke an der Ruhr. Ich besuchte die Rudolf Steiner Schule in Hagen Westfalen und beendete diese mit der allgemeinen Hochschulreife 1995.

Sollte ich nun auch Berufsmusiker werden? 

Erst einmal absolvierte ich meinen Zivildienst in der Drogenarbeit mit mehrfachabhängigen Menschen. In dieser Zeit führte ich an der Evangelischen Schülerarbeit von Westfalen zahlreiche Tagungen zum Thema Suchtprävention, Jungenarbeit und  Rockmusik mit Jugendlichen durch. In diesem Zusammenhang leitete ich zahlreiche Jugendfreizeiten.  In der Zwischenzeit war der Berufswunsch Rockmusiker entstanden. Dieser Wunsch führte mich bis nach Russland. Leider musste ich mich irgendwann von diesem Wunsch verabschieden da die Musik zwar schön aber finanziell nicht für ein Auskommen sorgen konnte. So hatte ich bereits das Leben studiert. Derweil hatte ich an der Ruhruniversität Bochum Geschichte und Deutsch auf Lehramt sowie später in Siegen Musik, Deutsch und Sachunterricht begonnen zu studieren. Ich entdeckte hier über Umwege die Logopädie und begann 2001 eine Ausbildung in Hattingen an der Ruhr und beendete diese 2004.

Ich arbeitete in unterschiedlichen Praxen mit den Schwerpunkten Sprachtherapie bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern, Stimmtherapie und Logopädie bei Menschen mit Hörstörungen. Neben zahlreichen Fortbildungen  machte ich 2010 eine Weiterbildung zum Thema Sprachförderung durch Musik und Bewegung und nahm an der Tagung Europa InTakt (Kulturarbeit und Menschen mit Behinderung) an der TU Dortmund teil.  Im Jahr 2011 entschloss ich mich einen Bachelor in Logopädie an der Europäischen Fachhochschule in Rostock (Eufh) berufsbegleitend zu machen. 2013 habe ich den Bachelor of Science (Thema CI & ICF: Die Cochlea Implantat Versorgung im Erwachsenenalter mit besonderem Fokus auf gehörlos sozialisierte Erwachsene).

Im Jahr 2014 beschloss ich mich beruflich zu verändern da ich bereits einen kleinen Lehrauftrag an der Eufh in Brühl hatte was mir sehr gefiel und trat eine Stelle an der Düsseldorfer Akademie an. Im selben Jahr begann ich mit dem Masterstudium an der Eufh. In meiner Masterarbeit lag mein Fokus auf dem Thema Interkulturelle Kompetenz (Titel: Interkulturelle Kompetenz in der logopädischen Therapie. theoretische Konzepte, Übertragbarkeit und Anwendung - eine Validierungsstudie).

2018 stand mal wieder eine berufliche Veränderung und ich wurde wissenschaftlicer Mitarbeiter an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. Dort arbeite ich in dem Projekt THERESIAH mit. Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem Thema digitales Aussprache - und Hörtraining für Hörgeschädigte.